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Wohin rollt der Rubel?

Autor Jacobsen, Prof. Dr. Björn

ISBN: 201703-05

Die Entwicklung russischer Direktinvestitionen in Deutschland

 

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Produktinformationen "Wohin rollt der Rubel?"

Sind Russland und Deutschland Partner in der Krise? Ein Blick in die Berichterstattung liefert hierzu ein ambivalentes Bild: Die Überschriften der Wirtschaftspresse reichen von „Russische Firmen lassen Deutschland links liegen“ (Wagner, 2014) bis zu „Volle Fahrt nach Deutschland“ (Falkner, 2014). Unbestritten ist, dass sich die russische Wirtschaft nach 1998 und 2009 aktuell in einer nicht einfachen Situation befindet, die sich bereits vor der Ukraine-Krise ankündigte und mit den Sanktionen der EU und der USA gegen Russland weiter verschärfte. Spürbare Zeichen sind die Abwertung des Rubels in Verbindung mit bzw. in Folge von sinkenden Einnahmen aus den für das Land wichtigen Rohstoffexporten. Ein wesentlicher Unterschied zu den Wirtschaftskrisen der Vergangenheit ist jedoch erkennbar: Während die Reserven der russischen Zentralbank zu Beginn der Krise 1998 bescheidene US$ 18 Milliarden betrugen, war die Kasse bei Einsetzen der aktuellen Entwicklungen – bedingt durch die hohen Einnahmen aus den Rohstoffexporten der Vorjahre – mit US$ 510 Milliarden (Jahr 2014) gefüllt. Eine sich daraus ergebende Frage ist, wie Russland diese Devisenreserven nutzt und – aus deutscher Perspektive – ob die deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen jenseits von kurzfristigen, sanktionsbedingten Schwankungen im Außenhandel von der Situation beeinflusst werden. Ein Gradmesser dafür ist die ökonomische Nachhaltigkeit dieser Beziehungen, die sich unter anderem an der russischen (Direkt-) Investitionstätigkeit in Deutschland ablesen lässt.

 

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Zum Autor "Jacobsen, Prof. Dr. Björn"

Prof. Dr. Björn P. Jacobsen vertritt das Lehrgebiet Internationales und Interkulturelles Management im Studiengang BMS Baltic Management Studies der Hochschule Stralsund. Zuvor war er 20 Jahre lang in der Wirtschaftsförderung tätig – schwerpunktmäßig im Bereich Standortmarketing sowie Cluster-/Netzwerkentwicklung mit internationaler Ausrichtung.
Im Rahmen des Studienganges BMS werden gezielt Kompetenzen zu einzelnen Märkten des Ostseeraums aufgebaut und den Partnern der Hochschule Stralsund zugänglich gemacht. Hierzu gehört auch das jährlich im Oktober stattfindende Baltic Sea Forum, das sich im Jahr 2016 dem Schwerpunkt Russland widmete.

Kontakt: bjoern.jacobsen@fh-stralsund.de

 
 

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Aus "Der Betriebswirt" 03/2017

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